Schulprofil/Leitlinien

Leitgedanken unserer Schule:

Die Schule vom Kind her denken…“ (Remo H. Largo (Schweizer Kinderarzt + Fachautor))

„Das Kind steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Deshalb nehmen wir jedes Kind als Persönlichkeit ernst und fördern es entsprechend seinen Fähigkeiten.“(Manfred Spitzer, Heidelberg 2002)

 

Schule funktioniert nur, wenn alle Beteiligten (Kinder, Eltern, Lehrer, Schulbehörde) zusammen arbeiten. Eine offene, moderne Schule orientiert sich am Wohle des Kindes, erzieht zu Höflichkeit, Toleranz, Respekt und Offenheit für Neues und vergisst auch nicht auf einen kindgerechten Leistungsanspruch.

Liebe Eltern, ich lade euch herzlich ein:

  • Arbeitet mit der Schule zusammen! D.h. Probleme umgehend ansprechen, Anregungen einbringen, sich als Begleitperson melden, im Klassenforum engagieren, die Lehrperson als Partner sehen, wichtige Informationen an die Lehrperson weitergeben – wie z.B. Allergien des Kindes, psychologische Gutachten, …. Diese Daten unterliegen natürlich der Dienstverschwiegenheit!

 

  • Unterstützt euer Kind bestmöglich! D.h. Lob, Förderung, vernünftiger Umgang mit Fernseher und Videospielen, genügend Schlaf, keine Überforderung, Zeit zum Spielen lassen, Grenzen setzen, Kontrolle der Schul- und Hausübungen, regelmäßige Kontrolle der Arbeitsmittel wie Werk–, Zeichen- und Bastelmaterial, zum Lesen anregen, etc.

 

  • Seid eurem Kind ein gutes Vorbild! Im Umgang mit Konflikten, bei der Sprache, beim Freizeitverhalten, beim Medienkonsum etc. übernehmen Kinder Verhaltensweisen und sprachliche Ausdrücke, die ihnen Eltern/Verwandte, Freunde und Lehrpersonen vorleben.

 

  • Bietet eurem Kind zuhause eine anregende und ruhige Arbeits– und Übungsatmosphäre! D.h. Möglichkeit zum Rückzug, keine Musik und kein Fernseher beim Hausaufgaben machen. Ein Kind in der ersten Klasse sollte bei konzentrierter Arbeit grundsätzlich maximal eine halbe Stunde für die Hausaufgabe benötigen. In diesem Zeitrahmen sollte es die Übungen weitgehend selbständig bewältigen können. Ist dies nicht der Fall, bitte ich euch, Kontakt mit der Lehrperson aufzunehmen.

 

  • Fördert euer Kind und regt es intellektuell an! D.h. Bücher vorlesen, Besuch der Gemeindebücherei, Natur erleben, Bücher als Geschenke, Gemeinschaftsspiele miteinander spielen, sinnvolle PC-Spiele aussuchen, über Probleme und Ängste sprechen, etc.

Allgemeine Unterrichtsinformationen:

  • Der Unterricht beruht auf den gesetzlich vorgegebenen Rahmenbedingungen, nämlich dem Lehrplan und den Schulunterrichtsgesetzen. Wir unterrichten klar und nachvollziehbar nach diesen Regeln (Tests / Schularbeiten / Lehrstoff etc.).

 

  • Das Schulunterrichtsgesetz erlaubt jedem Lehrer die so genannte Methodenfreiheit. Das bedeutet, dass jede anerkannte Lehrmethode angewandt werden kann. Die Klassenlehrperson erklärt gerne im Rahmen eines Elternabends in den ersten Schulwochen die jeweiligen Besonderheiten.

 

  • Der Lehrplan ist ein Rahmenlehrplan. Das bedeutet konkret, dass jeder Lehrer eigene, auf die jeweilige Klasse abgestimmte Schwerpunkte setzen kann und muss.

 

  • Grundlage unserer Arbeit ist das Ziel, den Kindern eine solide Basis in den Hauptfächern Deutsch und Mathematik mitzugeben. Dies bedeutet, einen Grundwortschatz im Rechtschreiben zu festigen, Grundlagen der Grammatik und Aufsatzkunde, sinnerfassendes Lesen und die vier Grundrechnungsarten sicher zu beherrschen. Auf diesem Fundament baut alles später Gelernte auf.

 

  • Es geht schon lange nicht mehr darum, nur Wissen zu reproduzieren. Die Wirtschaft verlangt heutzutage neben Genauigkeit und Verlässlichkeit ganz andere Schlüssel- qualifikationen (Teamfähigkeit, Kreativität, Flexibilität, Eigeninitiative, Selbstständigkeit, Umgang mit neuen Medien,...).

 

  • Neben der Vermittlung der grundlegenden Kulturtechniken soll in der Grundschule aber in besonderem Maße auch die eigene Persönlichkeit wachsen können. Da jedes Kind anders ist, besteht die schwierige Hauptaufgabe der Lehrpersonen darin, Stärken hervorzuheben und Schwächen auszugleichen.

 

  • Projekte, Lehrausgänge, kulturelle Impulse (Theater, Konzerte, etc.), Weihnachtsfeier,… sind ebenfalls Bestandteile unseres lebendigen Schullebens.

 

  • Wir versuchen aus den individuellen Anlagen jedes einzelnen Kindes das Beste herauszuarbeiten. Dies ist ein schwieriger Prozess und verlangt ein gutes und vertrauensvolles Klima zwischen Eltern, Kindern und Lehrpersonen.

 

  • In unserer Schule lebt eine Gemeinschaft von Schülern und Lehrpersonen. Damit das Zusammenleben in dieser Gemeinschaft funktioniert, muss jeder sich an Regeln halten. Es gilt daher Regeln/Grenzen kennen zu lernen und diese zu berücksichtigen.

Die Volksschule teilt sich in zwei Einheiten auf - und zwar in die Grundstufe 1 (1. und 2. Schulstufe) und Grundstufe 2 (3. und 4. Schulstufe). Das bedeutet, dass die Schüler Zeit brauchen und laut Lehrplan auch haben, um die äußerst komplexen Vorgänge des Lesens, Schreibens und Rechnens zu erlernen und zu festigen.

  • Vergleiche mit anderen Schulen oder Vorgängerklassen sind nicht aussagekräftig, da jedes Kind individuell zu sehen und zu unterrichten ist: Mit all seinen Stärken, Schwächen und liebenswerten Eigenheiten, welche die Persönlichkeit ausmachen.

 

  • Ein besonderes Anliegen sind uns die Kinder, die sich mit den schulischen Anforderungen schwer tun. Wir versuchen möglichst früh, eventuelle Defizite zu erkennen und alle Fördermöglichkeiten auszuschöpfen.